Die Konferenz der Vertragsparteien des Minamata-Übereinkommens verabschiedete einen Beschluss zum weltweiten Ausstieg aus Dentalamalgam bis 2034.

Apr 01, 2026

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Das sechste Treffen der Konferenz der Vertragsparteien des Minamata-Übereinkommens fand kürzlich in Genf, Schweiz, statt. Auf der Tagung wurden 22 Beschlüsse gefasst, darunter ein Änderungsantrag zum weltweiten Ausstieg aus Zahnamalgam bis 2034.

Der neu überarbeitete Anhang A des Übereinkommens fordert ein weltweites Verbot der Verwendung von Zahnamalgam sowie eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation und anderen Organisationen, um quecksilberhaltige Bleichprodukte zu beseitigen, den illegalen Handel einzudämmen und die öffentliche Gesundheit zu schützen.

China hat im Jahr 2024 eine Ankündigung herausgegeben, die die Verwendung von Quecksilber in großen Mengen bei Zahnbehandlungen sowie die Verwendung von Zahnamalgam für Milchzähne, Patienten unter 15 Jahren, schwangere Frauen und stillende Frauen verbietet.

Die Europäische Union hat im Jahr 2024 außerdem überarbeitete Vorschriften verabschiedet, die den Export von Dentalamalgam ab 2025 verbieten, wobei ein Verbot seiner Herstellung und Einfuhr ab 2026 in Kraft treten soll.